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Der Facebook Börsengang: Das Milliardending mal visuell …

Seit das soziale Netzwerk Facebook 2004 von Marc Zuckerberg erfunden wurde, hat es stetig Zulauf erfahren und heute über 800 Millionen Nutzer weltweit. Jetzt geht Facebook auch noch an die Börse: Der größte Börsengang aller Zeiten steht bevor und soll 5 Milliarden Dollar in die Kasse des Netzwerks spülen.

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Pinterest: The next big thing!

An Pinterest führt im Social Media Jahr 2012 kein Weg mehr vorbei. Die Schlagzeilen und meist recht postiven Resonanzen überhäufen sich. Auch Netzschnipsel hat bereits über das spannende digitale Bilderbuch berichtet (mehr). In den nächsten Wochen wollen wir auch mal einen Blick hinter die Kulissen von Pinterest wagen und sowohl nach den Einnahmequellen des Betriebers suchen, als auch die Möglichkeiten für Anbieter im Social Media Kontext erforschen. Pinterest könnte sozialen Netzwerken zu einem Quantensprung verhelfen, wie die Tageszeitung “Die Welt” vor einigen Wochen in Ihrer Online-Kolumne schrieb. Wenn “Pins” und “Repins” den Geschmack Vieler treffen, entfalten sie schnell virale Effekte und setzen im besten Fall Trends.

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Mit freundlicher Genehmigung von sandbox (sandbox - social technology made easy) bilden wir eine spannende Infografik mit allerhand ersten Fakten ab.

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Social Media ist im Bereich Business ein viel diskutiertes Thema, das neben zahlreichen Vorteilen auch erhebliche Risiken bergen kann. Rechtsanwältin Sabine Heukrodt-Bauer LL.M., Fachanwältin für IT-Recht der Kanzlei Res Media, informierte Unternehmen auf der 6. NIDAGacademy zum Thema Social Media & Recht.

Datenschutz im Fokus

Gerade der Datenschutz ist in letzter Zeit in den Fokus der Social Media Aktivitäten gerückt. Werden Social-Media-Plugins wie der “Gefällt mir”-Button von Facebook in Webseiten eingebunden, so muss der Nutzer über die Datenerhebung sowie die Verarbeitung und Speicherung seiner Daten in vollem Umfang informiert werden. Dies geschieht am besten über eine separate Seite “Datenschutz”. “Zudem dürfen Daten erst dann an Facebook übermittelt werden, wenn der Nutzer dafür zuvor sein Einverständnis gegeben hat. Dafür habe der Betreiber der Seite – in diesem Fall das Unternehmen – technisch Sorge zu tragen. Die Plugins dürfen also erst dann aktiviert werden, wenn der Nutzer dem zugestimmt hat”, so Rechtsanwältin Heukrodt-Bauer.

Das Impressum – ein aktuelles Thema

Auch die Pflicht zur Einrichtung eines ordnungsgemäßen Impressum wird bei Unternehmensseiten bei Facebook, Twitter usw. zumeist vergessen. Für alle “geschäftsmäßigen” Telemedien, besteht laut Telemediengesetz Impressumspflicht. Bei journalistisch-redaktionellen Inhalten muss zudem ein Verantwortlicher für die Inhalte nach § 55 Rundfunkstaatsvertrag genannt werden. Im Impressum seien neben Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse auch Geschäftsführer oder Inhaber, wenn vorhanden Handelsregisternummer und Gerichtsstand sowie eine Steuernummer oder Umsatzsteuer-ID zu nennen. “Bei Facebook & Co. genügt es nach aktueller Rechtsprechung übrigens nicht, wenn das Impressum unter dem Reiter “Info” zu finden ist. Heukrodt-Bauer erklärt dazu: “Es muss ein eigener Menüpunkt “Impressum” oder ein direkter Link zum Impressum der eigenen Unternehmenswebsite eingefügt werden.”

Schütz Deinen Namen

Unternehmen sollten außerdem bei der Einrichtung von Accounts auf geschützte Markennamen achten. Beispielsweise darf ein Softwarevertrieb seine Facebook-Seite nur dann “Service für Microsoft” nennen, wenn er rechtmäßig Microsoft-Produkte vertreibt. Auch bei Bildmarken ist Vorsicht geboten, Markenlogos dürfen nur nach Einwilligung des Herstellers verwendet werden. “Aus diesem Grund ist es auch empfehlenswert, die eigene Wort- oder Bildmarke einzutragen. So kann das Unternehmen bei Verstößen leichter gegen den Verletzer vorgehen und den rechtwidrigen Account bei Facebook, Twitter usw. melden und eigene Rechte durchsetzen”, so Heukrodt-Bauer.

Online-Welt ist Offline-Welt

Im “laufenden Betrieb” ist bei Social-Media-Aktivitäten wettbewerbsrechtlich all das nicht erlaubt, was auch sonst im Internet oder im Geschäftsbetrieb untersagt ist. Darunter fallen Spamming und Schleichwerbung ebenso wie so genannte unzumutbare Belästigungen. Dies ist jegliche Form von Werbung über elektronische Post, für die nicht ausdrücklich das Einverständnis des Adressaten vorliegt. Im Bereich Social Media können das Direct Messages bei Twitter sein, Werbemails an Freunde bei Facebook oder Nachrichten an XING-Kontakte. Dies ist auch in den Nutzungsbedingungen der jeweiligen Plattformen festgehalten.

Klare Regeln für die Kollegen

Rechtsanwältin Heukrodt-Bauer rät Unternehmen abschließend, Mitarbeitern Social Media Guidelines an die Hand zu geben, die Do´s und Don´ts beim Veröffentlichen von Beiträgen in den jeweiligen Accounts darstellen. “Oftmals beschäftigen sich ganze Marketingabteilungen mit der Unternehmenskommunikation und -kultur, schleifen an der Formulierung von Pressemitteilungen, während zeitlich die Mitarbeiter selbst entscheiden, was veröffentlicht wird. Auch für die Reaktion auf Kundenbeschwerden und Kritik im Netz sollte geregelt werden, wer wiedarauf reagiert”, rät Heukrodt-Bauer und fügt hinzu: “Es geht nicht um die Anfertigung komplizierter Regelwerke mit Verboten, sondern um die Darstellung dessen, was an Inhalten der Unternehmenskultur entspricht und veröffentlicht werden kann.”

Be our friend! Facebook-Fanpage

Quelle: netzschnipsel.de

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Wir befinden uns mitten in einer Revolution! Und einer der Revolutionsführer wagt sich jetzt aufs Parkett. Das soziale Netzwerk Facebook wird im späten Frühjahr an den Börsen notiert werden. Die geschätzten Zahlen sind wohl im Bereich der Gigantomanie ansässig: Erst 40 Milliarden, dann 80 Milliarden und inzwischen reden sogar seriöse Quellen von 100 Milliarden. Da sind die knapp 24 Milliarden, die einst Google einspielte, fast schon eine kleine Nummer und damals war es das große Sensationspapier. Eine spannende Rechnung dabei: Mein Facebook-Account wäre so 1.250,- US-Dollar Wert. Leider nur auf dem Papier ohne umgehende Auszahlung auf mein Konto bei Abmeldung…

Vielen Investoren sind noch übermüdet und gebrechlich durch die geplatzte Seifenblase aus den Web 1.0 Zeiten. Auch damals wurde mit astronomischen Beträgen um sich geworfen – und vielfach verloren. Aber diesmal ist es doch ein Revolutionsführer, oder? Facebook ist kein Hype und keine Traumwelt, Facebook steht mitten im Leben. Nicht nur in meinem Leben. Bereits 48% der ameikansichen Teenager zwischen 18 und 34 Jahren – also der Internetaffinen Gruppe – schauen direkt nach dem Aufstehen nach Neuheiten auf ihrem Facebook-Account. Kein halbwegs aktives Unternehmen scheint noch ohne Dependance auf Facebook überlebensfähig zu sein. Facebook wird zur Kommunikation heute genauso gebraucht, wie Google zum Suchen. Es handelt sich um wichtige Instrumente der Webwelt und keine Tools die eben mal getestet und verworfen werden.
Facebook muss sich nicht etablieren, Facebook hat sich etabliert.

Facebook CEO Zuckerberg

Mark Zuckerberg (Facebook)

Fraglich ist allerdings, mit welchen Einnahmequellen der Börsenwert dauerhaft verantwortet werden kann. Zum einen fließen Gelder durch Werbeeinnahmen in Form von Anzeigen auf den jeweiligen Accounts, zum anderen wird “Plastikgeld” durch die eingebauten Spiele umgesetzt, die sich einer mir nicht zu erschliessen wollenden Beliebtheit erfreuen. Hier sei nur Farmville von Zynga genannt. Millionen von Menschen kümmern sich um ihre Kühe und Gerstenfelder ähnlich liebevoll wie um ihre eigenen Kinder (hoffentlich). Übrigens ist Zynga der erste Liebling und Ableger in Sachen Börsengang – so gesehen ein Vorbote des Revolutionsführers – in der Zeit der neuen “Hoffnungen” auf ein werstabiles Web 2.0. Mit Daumenwelt und Plastikgeld wurde 2011 immerhin 4,3 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Als Top1 auf der Facebook Agenda muss aber Kundenbindung stehen, denn derzeit ist es in, als Unternehmen einfach dabei zu sein. Auf  welche Kanäle der Social Media Etat dauerhaft fließt, kann noch kein Experte wirklich aussagen. Da wird noch viel gespielt und experimentiert, wenn auch nicht mit Kühen. Google, inzwischen – durch den Umzug von Facebook ins Silikon Valley – in geografischer Nachbarschaft, weist da schon mehr Erfahrung und vor allem mehr Möglichkeiten auf.  Überspitzt: rechtfertigen Like-Buttons und virtuelle Melkmaschinen einen höheren Börsenwert als der gesamte Volkswagen-Konzern? Gespielt wird also nicht nur bei Farmville  …

Hätte ich irgendwas auf dem heiligen Parkett zu melden oder zu unternehmen, würde ich Facebook-Aktien kaufen, aber dafür nicht Google (mischt den TV Markt auf) und Amazon (wird mit Tablet und Co. zum “Fulfillmenter”) verkaufen.

Wir sind mitten in der Revolution der Kommunikation(-swege), warum nicht mit dem Revolutionsführer Geschäfte machen?

Digitale Grüße
Matthias

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